Die Komplexität von Konstruktionen im Bereich Maschinenbau und Bauwesen nimmt ständig zu.
Dies hat zur Folge, dass diese Konstruktionen mit immer aufwändigeren Mitteln berechnet werden müssen, um die Zuverlässigkeit zu gewährleisten.
Um die Stabilität und Haltbarkeit einer gegebenen Struktur unter verschiedenen Belastungssituationen zu bestimmen, müssen Sie die Spannung und Verformung der Komponenten unter Last beachten. Die Haltbarkeit ist dann gegeben, wenn die maximal aufgetretene Spannung kleiner ist als die für das Material zulässige.
Zur Berechnung von Verformung und Spannung wurden verschiedene Berechnungsmethoden entwickelt. Eine dieser Methoden ist die Finite-Elemente-Methode.
Erkenntnisse aus den Spannungsbeurteilungen zeigen Optimierungsmöglichkeiten in bestimmten Bereichen der Konstruktion auf, die Änderungen an der Konstruktion erfordern.
Die Finite-Elemente-Methode (FEM) wird verwendet, um numerische Lösungen zu Stabilitätsproblemen aller Arten formbarer und elastischer Teile zu erhalten.
FEM unterteilt den Bereich in Dreiecke und liefert anschließend mit Hilfe einer numerischen Polynom-Interpolation eine Näherungslösung. Die Finite-Elemente-Methode liefert deshalb nur Näherungslösungen. Sie erweist sich insofern als praktisch, dass Sie auf schnelle Weise die Spannungen und Verformungen in der Ebene für ein Blech mit einer bestimmten Dicke oder in einem ebenen Querschnitt, der mit Einzelkräften und Streckenlasten belastet und in Festlagern oder Loslagern gelagert ist, berechnen können. Sie können ein Netz, Isolinien und Isoflächen, Hauptspannungslinien und ein verformtes Netz erstellen. Alle Ergebnisse können auch als Diagramm in die Zeichnung eingefügt werden.
Die FEM-Routine verwendet eine eigene Layergruppe zur Eingabe von Lasten und Lagern und zur Ausgabe der Berechnungsergebnisse. Außerdem verwendet sie ein Knotennetzwerk mit der Option zum Nummerieren der Knoten und zum Exportieren der Knotennummern/-ergebnisse in einer Ausgabedatei.
Anmerkungen: