Übung 9

Vorheriges: Übung 8 | Nächstes: Kapitel 16

In dieser Übung lernen Sie, wie Strömungs- und Wärmeübertragungsergebnisse mithilfe von Ebenen bewertet werden.

Luftströmung

1. Um die Luftströmung aus den vorderen Lüftungsöffnungen anzuzeigen, klicken Sie mit der linken Maustaste auf die Ergebnisebene und wählen das Symbol Y. Ziehen Sie dann die Ebene, sodass sie wie abgebildet durch die Lüftungsöffnungen verläuft.

Anmerkung: Wärmere Bereiche sind in der Mitte und in der Nähe der Seiten des Rücksitzes zu erkennen.

2. Wählen Sie zum Anzeigen der Geschwindigkeit auf dieser Ergebnisebene die Option Geschwindigkeitsbetrag im Menü Ergebnisse in der kontextabhängigen Gruppe Ebenen aus.

3. Tasten Sie die Geschwindigkeit ab, indem Sie die Umschalttaste gedrückt halten und den Mauszeiger über die Ergebnisebene bewegen. Suchen Sie die höchsten Werte vor den Lüftungsöffnungen:

4. So zeigen Sie die Geschwindigkeit detaillierter an: Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Geschwindigkeitsbetrag-Legende, und wählen Sie Optionen. Aktivieren Sie Benutzerdefinierter Bereich, und geben Sie den Wert 6000 für Max. ein. Schließen Sie das Dialogfeld.

Anmerkung: Es werden zwei Legenden angezeigt. Eine für die Temperatur, welche auf allen 3D-Flächen angezeigt wird. Die andere für den Geschwindigkeitsbetrag, der auf der Ergebnisebene angezeigt wird.

5. Um Vektoren anzuzeigen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Ergebnisebene und auf Vektor. Wählen Sie Geschwindigkeitsvektor.

6. Klicken Sie mit der rechten Maustaste erneut auf die Ergebnisebene, und wählen Sie Kontur.

7. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Ebene, und klicken Sie anschließend auf Vektor und Einstellungen. Ändern Sie im Dialogfeld "Ebenen-Steuerung" auf der Registerkarte "Vektoreinstellungen" die Vektorlänge und den Abstand.

8. Betrachten Sie die Strömungsverteilung und die Verwirbelungsbereiche in der Nähe der Vordersitze:

9. Klicken Sie mit der linken Maustaste auf die Ergebnisebene und wählen Sie das Symbol X. Ziehen Sie die Ebene in die Mitte des Fahrzeugs:

Anmerkung: Unterhalb der Windschutzscheibe ist eine Verwirbelung zu sehen.

10. Erstellen Sie eine Ansicht dieser Strömung, die die schattierte Geometrie enthält. Wählen Sie aus dem Schnellzugriff-Werkzeugkasten Schattiert:

11. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Ergebnisebene, und wählen Sie Ausschnitt.

12. Wenn die "andere" Seite des Modells angezeigt wird, klicken Sie erneut mit der rechten Maustaste auf die Ebene und wählen Clip umkehren.

Anmerkung: Mit der Option "Ausschnitt" wird die Sichtbarkeit von bestimmten Modellbereichen verbessert. Die Option ist auch nützlich, um Vektoren anzuzeigen, wenn das Modell schattiert dargestellt wird.

13. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Ebene und deaktivieren Sie Ausschnitt.

14. Um die Ergebnisebene dem Einlass entsprechend auszurichten, klicken Sie mit der linken Maustaste auf die Ergebnisebene und klicken dann auf das Symbol "Auf Fläche ausrichten".

15. Klicken Sie auf den Einlass.

16. Um die Vektoren auszublenden, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Ergebnisebene und wählen Vektor. Wählen Sie Keine aus dem Menü.

Partikelspuren

17. Klicken Sie zum Untersuchen der Strömung in 3D auf Spuren... in der kontextabhängigen GruppeEbenen.

18. Wählen Sie im Dialogfeld Partikelspuren Rechteckiges Gitter als Seeding-Methode. Geben Sie 30 für Zeilen und 6 für Spalten ein. Klicken Sie auf Punkte hinzufügen.

19. Klicken Sie auf die obere linke Ecke des Einlasses (1), klicken Sie auf die obere rechte Ecke (2) und klicken Sie auf die untere rechte Ecke (3):

Anmerkung: In der obigen Abbildung wird das Modell zur Erhöhung der Sichtbarkeit transparent dargestellt.

20. Klicken Sie auf die Schaltfläche Partikelspursatz hinzufügen.

21. Zeigen Sie die Ansicht im Modus Kontur an.

22. Betrachten Sie die Verwirbelung vor dem Sitz. Diese verhindert, dass Luft in den Bereich des Rücksitzes gelangt.

Anmerkung: Die Farben der Partikelspuren werden vom globalen Ergebnis bestimmt. In der obigen Abbildung werden die Partikelspurfarben von der statischen Temperatur bestimmt.

23. Der größte Teil der Luft, die den Rücksitz erreicht, strömt durch die Mitte des Fahrgastraums. Klicken Sie mit der rechten Maustaste außerhalb des Modells, und wählen Sie Ergebnisbild erfassen.

Anmerkung: Mithilfe dieser Ansicht wird das Modellverhalten beschrieben und werden Vergleiche zu anderen Konfigurationen durchgeführt.

24. Um diese Partikelspuren für die spätere Verwendung zu speichern, klicken Sie mit der rechten Maustaste außerhalb des Modells und wählen Ansichtseinstellungen speichern…. Geben Sie den Namen Partikelspuren für die Ansichtseinstellungsdatei ein.

25. Um die Spuren zu löschen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Ergebnisebene und wählen Spuren... aus. Klicken Sie auf Partikelspurliste... und Alle löschen.

Größendaten

26. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Ergebnisebene und wählen Sie Schattiert.

27. Ziehen Sie die Normalenachse der Schnittebenen-Triade, um die Ebene durch die vier Lüftungsöffnungen zu führen; sie Abbildung:

28. Prüfen Sie, ob die Strömung bei beiden Lüftungsöffnungen gleich ist: Wählen Sie die Option Größen aus der kontextabhängigen Gruppe Ebenen. Wählen Sie Volumenstrom. Klicken Sie auf das benachbarte Einheitenfeld, und wählen Sie m3/h.

29. Klicken Sie auf Berechnen.

30. Wählen Sie Bereiche aus dem Menü Bereich hervorheben, um die einzelnen Lüftungsöffnungen zu identifizieren.

Anmerkung: Die Ergebnisebene ist in sieben verschiedene Bereiche unterteilt. Autodesk Simulation CFD nummeriert diese Bereiche. Um einen bestimmten Bereich gelb auf der Ebene hervorzuheben, wählen Sie die entsprechende Nummer aus dem Menü "Bereich hervorheben". Mit dieser Methode können Sie Bereiche, die von Interesse sind, identifizieren. In der obigen Abbildung sind dies die Bereiche 2, 3, 6 und 7. Diese Nummern können jedoch in Ihrem Modell anders sein.

31. Beachten Sie die Durchflusswerte für alle vier Lüftungsöffnungen. Beachten Sie, dass die beiden inneren Lüftungsöffnungen (Bereiche 2 und 3) je 20 m3/h Luft, und die äußeren Lüftungsöffnungen (Bereiche 6 und 7) je 30 m3/h liefern.

Ende der Übung

Vorheriges: Übung 8 | Nächstes: Kapitel 16

Zurück zur Schulungstitelseite