Einbacken von Licht-Maps mit Arnold

Vorgehensweise

So backen Sie Licht-Maps mit Arnold ein:

  1. Stellen Sie vor dem Starten des Verfahrens sicher, dass die gerenderte Szene genauso aussieht, wie Sie es wünschen. Alle Visualisierungen, die in Arnold nicht korrekt gerendert werden, wirken sich auf die endgültigen Maps aus.
  2. Beim Einbacken von Licht-Maps ist es wichtig, zunächst nicht überlappende UVs zu erstellen. Dadurch wird sichergestellt, dass die Lichtinformationen nicht aufgrund überlappender Flächen im UV-Raum überschrieben werden.

    Die meisten Licht-Maps verwenden Map-Kanal 2. Obwohl die Einstellung nicht obligatorisch ist, handelt es sich um ein übliches Verfahren für Videospielentwickler.

  3. Wählen Sie ein physikalisches Material für die Szene aus. Dies ist ein Material mit guten Funktionen zum Rendern mit Arnold.
  4. Wählen Sie die Objekte aus, die zum Einbacken der Licht-Maps verwendet werden sollen.
  5. Wählen Sie Menüleiste > Rendern > Als Textur einbacken aus, um das Dialogfeld "Als Textur einbacken" zu öffnen.
  6. Wenn die verfügbaren Maps ausgeblendet sind, klicken Sie auf „Maps anzeigen“, um sie im linken Fensterbereich anzuzeigen.
  7. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Maps zu Auswahl hinzufügen", und wählen Sie die Maps "Allgemeine Farb-Map" und "Beleuchtung" aus.

    Die Beleuchtungs-Map ist von den Farben getrennt und enthält nur Licht.

  8. Bearbeiten Sie die Map-Einstellungen: Drücken Sie Strg+A, um alle Maps in der Liste auszuwählen, wählen Sie "UV-Kanal 2" aus, stellen Sie die Bildgröße auf die gewünschte Größe ein (z. B. 1024), und stellen Sie den Dateityp auf "Bitmap" (.BMP) ein.
  9. Stellen Sie "Ausgabe" auf "Neues Material erstellen" ein.
  10. Weisen Sie den Materialeingaben des Materials Maps zu: Wählen Sie in der Material-/Map-Übersicht die Option "Standard (ältere Version)" aus, stellen Sie die Beleuchtung auf "Selbstillumination" ein, und verbinden Sie die "Allgemeine Farb-Map" mit der Eingabe "Streufarbe".
  11. Wählen Sie einen Ausgabeordner als Ziel für die eingebackenen Licht-Maps aus.
  12. Klicken Sie auf "Einbacken".

    Das Einbacken von Licht kann einige Zeit in Anspruch nehmen. Um eine bessere Leistung zu erzielen, können Sie die Einstellungen in Arnold je nach gewünschter Qualität anpassen.

  13. Um das endgültige Ergebnis des Standardmaterials anzuzeigen, stellen Sie sicher, dass Sie das Ansichtsfenster auf "Hohe Qualität" einstellen.
  14. Öffnen Sie den Material-Editor, um die Ergebnisse anzuzeigen. Es wird ein Hüllenmaterial erstellt, wobei das ursprüngliche physikalische Material erhalten bleibt und ein Material "Standard (ältere Version)" erstellt wird, das mit den eingebackenen Maps verbunden ist.